Kastration des R├╝den

Bei der Kastration des Rüden werden die Hoden unter Vollnarkose entfernt.  

F├╝r viele Besitzer soll der Hund erst einmal ausgewachsen sein, sich sein Charakter ausgebildet haben, bevor er kastriert wird. Jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass sich sogar eine Fr├╝hkastration (ab dem 3. Monat) nicht negativ auf Gr├Â├če und Psyche des Hundes auswirkt.

Welches sind die h├Ąufigsten Gr├╝nde, einen R├╝den kastrieren zu lassen:

  • gesteigertes Revierverhalten und Aggression gegen├╝ber anderen Hunden
  • ├╝bertriebener Geschlechtstrieb
  • Unterbindung der Fortpflanzungsf├Ąhigkeit
  • medizinische Gr├╝nde, die eine Kastration erfordern: Hodentumor, Prostatavergr├Â├čerung, Erkrankungen der Perianaldr├╝sen, Perinealhernie (Dammbruch) beim R├╝den

Eine Sterilisation (Durchtrennung der Samenleiter) wird beim R├╝den bis auf minimale Ausnahmen (z.B. Zootiere) nicht durchgef├╝hrt, da hierbei Aggressions-, Revierverhalten bestehen bleiben.

Was muss der Besitzer ├╝ber die Auswirkungen einer Kastration wissen:

  • Kastrierte R├╝den sind dauerhaft unfruchtbar.
  • Es kann in Einzelf├Ąllen zu Fellver├Ąnderungen kommen
  • Das Verhalten wird in der Regel ruhiger
  • W├Ąhrend der Zeit der hormonellen Umstellung nach einer Kastration kann es zu Gewichtszunahme kommen. Dies kann aber durch geeignete Futterumstellung vermieden werden.